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Paraskiing

Paraskiing ist ein Wintersport der die beiden Sportarten Fliegen und Skifahren in einer beeindruckenden Weise verbindet. Der MIX ist ein Ride+Fly im Geschwindigkeitsfenster der Skifahrer. Der Schnee bildet wie beim Skifahren die wichtige Knautschzone. Trotzdem ist es nicht gleichzusetzten mit dem Gleitschirmfliegen und braucht einiges an Zusatzwissen, speziell auch bei der Routenwahl und dem Wetter. Dieses Know-how geben wir in den Paraskiing-Kursen weiter. Am Schluss des Kurse steht die offizielle SHV Lizenz des Bundesamtes für Zivilluftfahrt als Ergänzung zur Gleitschirmlizenz.

Statt Abfahrten oder Flüge macht der Paraskiier Rides von der Berg- zur Talstation. Die Ausrüstung ist so konzipiert, dass der Schirm nach der Landung innert Sekunden in einem Sack verschwindet, während das Gurtzeug für die Bergfahrt am Piloten bleibt. So ist man mit permanent angeschnalltem Schirm, mit wenigen Handgriffen bereit für den nächsten RIDE.


Paraskiing und Speedflying?

Paraskiing ist Speedflyen mit Ski auf Schnee mit normalen Schirmengrössen. Sie grenzen sich klar ab zu Fusstartern und Sommerfliegern mit extrem kleinen Schirmen.

Folgende Punkte ergänzen den Speedfly-Ehrenkodex zum Paraskiing-Ehrenkodex: 

- Paraskiing wird ausschliesslich auf Schnee mit Skis betreiben.
- Die Flächenbelastung ist auf höchstens 8 kg/qm begrenzt. Geschwindigkeitsbereich der Skifahrer.
- Paraskiing wird auf möglichst hindernisfreien Runs, mit genügend Platz, bei guter Schneelage ausgeübt.
- In Sachen Wetter und Wind gelten die gleichen Gefahren, Regeln und Grenzen wie beim Gleitschirmfliegen.
- Die Schirme haben einen durch den Hersteller festgelegten Gewichtsbereich. Swing hat beim Spitfire, als erster Hersteller einen Bereich festgelegt.
- Paraskiing hat eine gute Chance zukünftig von der SUVA als normale Nicht-Risikosportart eingestuft zu werden. Im Moment leider nur mit Zusatz UVG Versicherung wie z.B. Downhill oder Motocross.

Wir unterrichten bereits seit 2007 unter diesen Bedingungen mit grossem Erfolg. Über 70 Kursteilnehmer haben die letzten beiden Winter teilgenommen, 41 Lizenzen wurden ausgestellt, absolut, 100% unfallfrei. Das ist keine Garantie, aber sicher doch wesentlich! ;-))

Voraussetzung

- Gleitschirmlizenz. Spass am Wingovern als Massstab. 
- mittelmässig bis guter Skifahrer.
- Mindestalter gesetzlich, 16 Jahre.

Speedflyer - Der Ehrenkodex

- Starts, Rides und Landungen auf öffentlichen Skipisten streng verboten. Unfallgefahr.
- Wahl des richtigen Geländes (Absprache mit Flugschule/Club/Bahnbetreiber.)
- Keine Flüge ohne Helm und mit geprüfter Skiausrüstung.
- Richtige Einschätzung von Wetter- und wenn nötig Lawinensituation.
- Gesetz & lokale Regelungen (Wildschutz) strikte einhalten. 
- Kritische Selbsteinschätzung (Lernmethode: Step by Step)
- Ausrüstung dem Können entsprechend wählen. (<8kg Flächenbelastung!)

Die Ausbildung

Begonnen wird mit Theorie. Der Stoff umfasst zusätzlich zur Gleitschirm Theorie das Speedflyer-Recht, Lawinenkunde, Materialkunde und Flugpraxis. Die Theorie wird während der Praxis ergänzt und geprüft.

Die Praxisausbildung beginnt mit der Einweisung in das Fluggebiet und der Flugplanung. Die wesentlichen Unterschiede zur normalen Gleitschirm Fliegerei werden erläutert und mit der Materialkunde die erste Tuchfühlung aufgenommen. Schon bald geht es in einem dem Können angepassten Gelände an die ersten kurzen Rides. Ziel dabei ist, das Handling und Material kennen zu lernen und Start- und Landetechniken zu verfestigen. So bald das sitzt kommt das Fliegen. Mit genügend Bodenabstand werden Bremswege und die Bewegungen um alle Achsen trainiert. Landen ist mit den Skis sehr einfach und zudem hat es auf unseren Runs viel Platz. Als nächstes erfolgt langsam wieder die Annäherung an den Hang im Flug. Hier gibt es grosse Unterschiede zwischen den einzelnen Schülern. Aber niemand geht hier über seine Verhältnisse. Die Try & Error-Generation speziell in der Region Bern, Wallis und Westschweiz, hat uns in den vergangenen Monaten genügend Sorgen bereitet, vorallem die Barfuss, ohne Helm Fusstarter im Sommer.
Step by Step gilt bei uns in jeder Phase, ob in der Ausbildung oder danach.

Am Schluss des Kurses steht die SHV-Lizenz, welche unter der Aufsicht des Bundesamtes für Zivilluftfahrt steht.

Auch du kannst es lernen

Ist Paraskiing etwas für mich? fragst du dich? Wenn du mittelmässig bis gut Skifahren kannst und Spass hast am Wingovern mit dem Gleitschirm, dann kannst du innert Kürze ein sicherer Paraskiier werden. Wir bieten bei guter Schneelage regelmässig Kurse an.

Im AeroCENTER steht eine grosse Anzahl der aktuellsten Paraski-Schirme zu Verfügung. Und in der Gruppe macht es erst recht Spass!

Ausbildungsort

Die Ausbildung findet je nach Schneelage und Wetterlage im Raum Ostschweiz, Graubünden statt.

Kurskosten

Schnupperkurs (inkl. Ausrüstung, Etwa 1 - 2h, Rides am hindernisfreiem Übungshang.) Fr. 80.- 
Ausbildung zur BAZL - SHV - Lizenz
inklusive Theorie + Prüfungsgebühren. *
Kursdauer 3 - 5 Tage
 Fr. 490.-
Ausbildung zur BAZL - SHV - Lizenz
inklusive Theorie + Prüfungsgebühren, ohne Ausrüstung.
Kursdauer 3 - 5 Tage
Fr. 690.- 
Ausrüstungsmiete
(Paraskii- Schirm, Helm, Gurtzeug) 
Fr. 100.- / Tag 
- Alle Preise inklusive MWSt.
- Studenten, Lehrlinge und U21 haben 10% Rabatt.
- Alle Angebote können auch mit Coop Superpunkten bezahlt werden.
* Mit einer beim AeroCENTER gekauften Ausrüstung
 


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